Fotobuch Bindungen

Fotobücher werden von den einzelnen Anbietern in verschiedenen Bindungsarten angeboten. Dabei unterstützt nicht jeder Anbieter auch jede Bindungsart. Da die verschiedenen Arten auch verschiedene Vor- und Nachteile bieten, sollten Sie sich vorab informieren, welche Bindungsart Ihnen am Besten zuspricht, um die in Frage kommenden Anbieter weiter einzugrenzen. Ebenso ist nicht jede Bindungsart für jede Buchdicke geeignet. Dies ist unter Anderem auch ein Grund, warum die verschiedenen Anbieter so unterschiedliche Buchdicken (von maximal 60 bis maximal 250 Seiten) anbieten. Im Folgenden erhalten Sie von uns einen groben Überblick über die einzelnen Bindungen.

Klebebindung

Die einfach Klebebindung ist die Standard-Variante zur Bindung von Fotobüchern. Diese ist Ihnen vermutlich bekannt aus (dickeren) Katalogen. Die Seiten werden einfach zusammengefasst und mit einem Kleber direkt an das Cover (Softcover) oder an eine extra Schicht (Hardcover) angeklebt. Die Ergebnisse sind bei unterschiedlichen Anbietern nicht immer dieselben!
Da die Klebebindung die Seiten direkt mit dem Kleber festhält, hängt die Haltbarkeit der Fotobücher vom Kleber ab. In der Regel ist dieser aber mittlerweile stark genug, um Jahre oder sogar Jahrzehnte zu überdauern – bei so gut wie allen Anbietern. Für die Verklebung wird ein Stück der Seite genutzt, so dass unter Umständen Bildinformationen nicht mehr sichtbar sein können.

Leporello-Bindung

Im Gegensatz zur Klebebindung ist bei der Leporello-Bindung die komplette Seite zu sehen, denn es wird kein Stück der Seite für die Verklebung genutzt. Der Vorteil der Leporello-Bindung liegt darin, dass die Seiten komplett flach aufgeklappt werden können. Das heißt, dass die Buchseiten eine eben Fläche bilden, was besonders gut für Panorama-Fotografien geeignet ist, die sich über zwei Seiten erstrecken. Leporello-Bindung wird von den Fotobuch Anbietern hauptsächlich bei Echtfotobüchern benutzt, während Digitaldrucke in der Regel normal verklebt werden.

Heftbindung

Bei der Heftbindung bestehen die Fotobücher jeweils aus in der Mitte geknickten Doppelseiten, die dort durch Klammern oder Schnüre zusammengehalten werden (ähnlich wie bei Zeitschriften). Das resultiert darin, dass die mittleren beiden Seiten aufgeklappt eine ebene Fläche bilden, während dies bei allen anderen Seiten nicht möglich ist. Die Heftbindung ist die einfachste Bindungsart und in der Regel auch die billigste. Sie ist nur bei kleinen Fotobüchern mit wenigen Seiten sinnvoll.

Ringbindung

Die Ringbindung kennen Sie vielleicht von College-Blöcken. die einzelnen Seiten werden hier am Rand durchlöchert und mit mehreren Ringen zusammengehalten. Die Seiten lassen sich so komplett (um 360 Grad) umschlagen. Die Ringbindung ist eine günstigere Variante und für so gut wie alle Buchdicken geeignet. Sie wirkt allerdings nicht besonders hochwertig.