Fotobuch erstellen

Softwarelösungen, Cover & Preisvergleich

Erinnerungen der schönsten Urlaube, der ersehnten Hochzeit oder des liebsten Haustiers – ein Fotobuch ist der ideale Begleiter um solche Momente festzuhalten. Dank zahlreicher Angebote ist es heutzutage einfacher denn je zu erstellen, doch man sollte sich im Vorfeld einige Gedanken zur Gestaltung machen und die Preise vergleichen.

Das richtige Cover finden

Als erstes sollte man sich für den passenden Einband entscheiden, denn erst das perfekte Cover macht aus dem Album ein richtiges Fotobuch. Am beliebtesten ist dabei sicherlich das Hardcover, bietet es doch ein hohes Maß an Stabilität und Langlebigkeit. Wie bei einem richtigen Buch werden der Hinterdeckel, Vorderdeckel, eine Rückeneinlage und ein Bezugsstoff miteinander verbunden. Es hinterlässt einen professionellen und hochwertigen Eindruck, was sich durch den Einsatz von einem Lederbezug nochmals deutlich steigern lässt. Leder oder auch Kunstleder wird in verschiedenen Farben angeboten, ist atmungsaktiv und je nach Verarbeitung sehr reißfest. Wer will kann auch noch Motive oder Letter einstanzen lassen. Einen guten Kompromiss zwischen Design und Preis bietet ein Softcover. Auch als Broschur oder Paperback bezeichnet, besteht es aus einem flexiblen Einband und lässt sich somit einfach zusammenrollen und dank eines geringen Gewichtes einfach transportieren. Dies wirkt sich allerdings negativ auf die Stabilität aus, die Ecken knicken beispielsweise deutlich einfacherer ab. Vor allem Fotobücher in kleiner Ausführung werden gerne für diese Einbände genommen, da man nicht so viele Seiten unterbringen kann wie es bei einem Hardcover der Fall wäre.

Format

Beim Format scheiden sich die Geister, denn es kommt auf den persönlichen Geschmack an und für welchen Zweck man dies einsetzen möchte. Angefangen von den kleinsten (15 x 15 cm) bis hin zu den größten (40 x 30 cm) werden zahlreiche Formate angeboten, darunter auch ein beliebter Klassiker – das DIN A4 Format. Es bietet im Hoch- und Querformat Platz für über 100 Bilder und damit mehr als genug kreativen Freiraum. Auf Wunsch gibt es auch eine quadratische Ausführung beispielsweise im Hardcover mit Klebebindung und Digitaldruck mit matten Seiten.

Preise vergleichen

Vor der eigentlichen Erstellung bietet es sich an Preise zu vergleichen. Mittlerweile gibt es viele Anbieter die um die Gunst der Kunden werben und sich auf verschiedene Bereiche konzentriert haben. In unserem großen Preisvergleich kann man dank einer gut gestalteten Filtersuche gezielt nach den suchen um für sich das beste Angebot zu finden.

Bilderauswahl

Kamera

Wenn man sich für einen Hersteller entschieden hat geht es an die Auswahl der richtigen Bilder. Denn was nutzt das schönste Fotobuch, wenn die Bilder verwackelt sind oder eine zu niedrige Auflösung bieten. Je nachdem welches Format man gewählt hat, können die Bilder beschnitten sein. Bei klassischen Formaten wie wir oben aufgezählt haben, werden die Ränder der Bilder auf ein 2:3 Verhältnis beschnitten. Wer primär Bilder aus Kameras oder Smartphones verwendet, könnte damit Probleme bekommen, da diese meist Aufnahmen mit anderen Seitenverhältnissen aufnehmen und es sein kann, dass nicht die komplette Aufnahme abgebildet werden kann. Abhängig davon wie viele Pixel die Bilder haben, kann man im Internet recht schnell die Seitenverhältnisse berechnen lassen.

DPI

Die Auflösung eines Bilder wird oft in Pixeln oder auch in der DPI angegeben. Die DPI (Dots per Inch) entspricht einem Pixel pro Zoll, wobei ein Zoll wiederum 2,54 Zentimetern entspricht. Eine Bilddatei mit einer Auflösung von 4800x3200 Pixel hat demzufolge 15,36 Megapixel. Die Angabe Megapixel wird oft bei Smartphones und Digitalkameras genutzt um die Auflösung der Fotosensoren zu bezeichnen.

Softwarelösungen

Glücklicherweise bieten viele Anbieter Programme an, um die Bilder in die richtige Form zu bringen. Diese warnen sogar davor, wenn beispielsweise ein Bild über eine zu niedrige Auflösung verfügt. Die Alben lassen sich am heimischen PC erstellen, oder auch mobil auf Smartphone und Tablet. Bei myposter ist es möglich die Bearbeitung auf einem Gerät anzufangen und dann auf einem anderen weiterzuführen. Dazu werden die Fotoalben online gespeichert und dann über ein Benutzerkonto aufgerufen. Die Software ist auf der Webseite erhältlich und kostenlos im iOS und Android Store. Aber keine Sorge: eine Bearbeitung offline ist auch jederzeit möglich, bei der dann anschließend das Album hochgeladen wird. Um Arbeit zu ersparen erlaubt es die Software auch geeignete Bilder direkt aus einem Facebook oder Instagram Account zu importieren. Dies geschieht entweder per Drag & Drop oder durch ein manuelles hochladen.

Nach dem hochladen lassen sich die Bilder noch bearbeiten. Beim Anbieter Pixum können diese mit einer automatischen Bildoptimierung namens “DPO“ (Digital Photo Optimization) optimiert werden. Sie sorgt für eine Verbesserung der Schärfe und des Kontrastes und Farben kommen damit besser zur Geltung. Die Software versucht dabei zu erkennen, um welche Art des Bildes es sich handelt (Portrait, Landschaft usw.) und dementsprechend Optimierungen vorzunehmen. Diese Funktion sollte man allerdings deaktivieren wenn man die Schnappschüsse im Vorfeld selbst bearbeitet hast, es sich um eingescannte Bilder handelt oder man grafische Elemente oder künstlerische Farbverläufe eingearbeitet hat. Die meisten Seiten bieten solche Funktionen an, auch wenn sie unter anderen Namen geführt werden.

Über den Autor
Kai Schmidt
Kai Schmidt ist ein technikaffiner Redakteur der seit 2010 Newsartikel, Testberichte und Kaufberatungen verfasst. Im Süden von München aufgewachsen zog er 2011 nach Berlin um dort bei verschiedenen Online-Redaktionen zu arbeiten.