Haustier-Fotobuch Gestaltung

Für die kuscheligen Gefährten

Im Volksmund heißt es der Hund sei der beste Freund des Menschen. Was als Feindschaft begann, entwickelte sich in den letzten Jahrhunderten zu einer anhaltenden Freundschaft. Doch nicht nur der Hund, auch andere Tiere wie Katzen, Mäuse und Vögel sind zu treuen Begleitern geworden, mit denen man gerne seine Zeit verbringt.

Für viele Leute ist das Haustier zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden, mit dem man viele schöne Momente erlebt. Mit einem Fotoalbum für Haustiere bleiben die wichtigsten Erinnerungsstücke lange erhalten und bereiten auch nach Jahren noch Freude. Nicht nur für sich selbst, auch für Freunde, Bekannte oder die Familie bietet sich ein Album an. Bei der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt, doch anfangs sollte man sich darüber klar werden, welchen Einband man nutzten möchte. Dieser fällt als erstes ins Auge und entscheidet maßgeblich über den ersten Eindruck.

Einband

Klassisch setzt man hierbei auf das sogenannte Hardcover, welches am ehesten an ein normales Buch erinnert. Es besteht aus vier Elementen: Vorderdeckel, Hinterdeckel, Rückeneinlage und einem Bezugsstoff den man auf Karton oder Pappe aufspannt. Oft wird dazu auch ein Einband angeboten, der das Hardcover vor Verschmutzungen schützt. Es ist stabil, fasst viele Bilder und die Ecken knicken nicht schnell ab.

Wer etwas sparen möchte, oder aber das Fotobuch überall mitnehmen möchte, entscheidet sich eher für ein Softcover. Dabei wird der Buchblock mit allen Seiten in einen flexiblen Einband gebunden. Auch als Paperback oder Broschur bekannt bietet es einen tollen Spagat zwischen Preis und Design. Bedingt durch die Fertigung, kann man aber nicht allzu viele Seiten unterbringen.

Formate

Neben dem Einband spielt auch das Format eine wichtige Rolle. Abhängig sollte man dies davon machen, wie viele Tierfotos man verwenden möchte und wie man diese präsentieren will. Meistens setzt man auf ein A4 oder A5 Format. Im Hochformat bietet es sich für Porträtaufnahmen an oder im Querformat, wenn man auch noch die Landschaft toll ablichten möchte.

Cover

Fotobuch Cover

Um das Fotobuch noch weiter aufzuwerten sollte man auch über ein ansprechendes Cover nachdenken. Besonders edel wirkt hier ein Umschlag aus Leder. Echtleder ist dabei etwas teurer als Kunstleder, aber bei guter Verarbeitung sind beide Arten sehr strapazierfähig und reißfest. Als Naturprodukt ist es zudem atmungsaktiv und kann ohne Probleme bis zu 30 Prozent Feuchtigkeit halten, ohne nass zu wirken. Oder man entscheidet sich für ein anderes Naturprodukt, die Leinenfaser. Diese Naturfaser ist ebenfalls sehr reißfest und wird schon seit Jahrhunderten für Bucheinbände genutzt. Es bietet eine strukturierte Oberfläche und damit eine sehr ansprechende Haptik.

Designvorschlag und Aufbau

Fotobuch Haustier

Beim Aufbau des Fotobuches bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Eine chaotische Anordnung der Bilder wirkt oft uninteressant, daher sollte man sich überlegen, wie man den Aufbau gestaltet. Da wäre einerseits die chronologische aufsteigende Abfolge. Dabei wird vom Zeitpunkt der Geburt, oder aber der Adoption, bis zum heutigen Tag sortiert und angeordnet. Damit lässt sich toll das Wachstum festhalten und die einzelnen Lebensabschnitte. Eine andere Idee ist es das Fotobuch in einzelne Kapitel aufzuteilen, beispielsweise bei einem Hund der erste Besuch in einer Hundeschule oder die erste Untersuchung beim Tierarzt. Wenn man sich für ein Thema entschieden hat, sollte man am besten mit den neuesten Schnappschüssen beginnen und auf die Qualität dieser achten. Unscharfe Fotos sollte man daher vermeiden, das Album soll ja abschließend toll aussehen. Oft bietet es sich auch an die Bilder in einer Collage anzuordnen. Anstatt die einzelnen Schnappschüsse statisch nebeneinander anzuordnen, werden diese überlappt.

Fotopapier

Wenn man sich für einen Aufbau entschieden hat, bleibt noch die Wahl des richtigen Fotopapiers. Wer nur das Beste möchte, sollte auf eine Fotobelichtung setzen. Dabei werden die Bilder, ähnlich wie bei einer Polaroid Kamera, direkt auf speziell entwickelten Papier mithilfe von speziellen Chemikalien entwickelt. Dies verleiht Bildern eine besonders gute Strahlkraft und ermöglicht auch feinste farbliche Abstufungen. Ein Nachteil dabei ist allerdings, dass die Seiten deutlich dicker sind als bei anderen Verfahren und daher nicht so viele in einem Album untergebracht werden können. Zudem werden die einzelnen Seiten im Leporello-Verfahren miteinander verklebt und zwar die jeweils rechte Hälfte einer Doppelseite, die dann rückseitig mit der linken Hälfte der nachfolgenden Doppelseite verklebt wird.

Digitaldruck

Die gängigste Art ist aber normales Matt- oder Hochglanzpapier bei dem die Farben, ähnlich wie bei einem Tinten- oder Laserstahldrucker mit Digitaldruck aufs Papier gebracht werden. Diese Technik ist deutlich günstiger als bei der Fotobelichtung und ermöglicht auch eine schnellere Fertigung.

Letztlich bleibt es dem eignen Geschmack und der Fantasie überlassen wie man ein Fotobuch gestalten möchte. Wir würden zu einem Hardcover mit Fotopapier raten oder zu einem Softcover mit matten Seiten wenn mehrere hergestellt werden sollen.

Über den Autor
Kai Schmidt
Kai Schmidt ist ein technikaffiner Redakteur der seit 2010 Newsartikel, Testberichte und Kaufberatungen verfasst. Im Süden von München aufgewachsen zog er 2011 nach Berlin um dort bei verschiedenen Online-Redaktionen zu arbeiten.